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„Wie beeinflusst man die Zufriedenheit?“ – Rupert Hördemann schreibt seine Masterarbeit bei der Raiffeisen Waren GmbH

Wie können auch künftig Mitarbeiter für den Vetriebsaußendienst gewonnen werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich Rupert Hördemann seit Mai dieses Jahres in der Kasseler Zentrale der Raiffeisen Waren GmbH. 

Der 25-Jährige studiert an der Georg-August-Universität in Göttingen Agrarwissenschaften. Im Masterstudium mit der Fachrichtung Agribusiness befindet sich der Student nun auf der Zielgerade, muss lediglich noch die Masterarbeit fertigstellen. Reemt Bernert hat mit dem jungen Mann über die Zusammenarbeit, die Resonanz und erste Ergebnisse seiner Abschlussarbeit gesprochen. 

Herr Hördemann, die zentrale Fragestellung ihrer Masterarbeit lautet: „Wie können zukünftig Mitarbeiter für den Vertriebsaußendienst gewonnen werden?“. Wie wollen Sie diese Frage beantworten? 

Rupert Hördemann: Ich habe nach zahlreichen Gesprächen mit den Vorgesetzten bei der Raiffeisen Waren GmbH zunächst einen Fragebogen entwickelt, der sowohl Fragen zu den Berufsinhalte als auch zur Zufriedenheit der Außendienstmitarbeiter stellt. Parallel dazu wird ein ähnlich aufgebauter Fragebogen an Absolventen des Studiums der Agrarwissenschaften verteilt. 

Was wollen Sie mit den Fragebögen dann zeigen? 

Rupert Hördemann: Mit den gewonnen Daten möchte ich einerseits Rückschlüsse darauf ziehen, welche Aspekte die Zufriedenheit sowie die Motivation der Mitarbeiter beziehungsweise der Agrarabsolventen beeinflussen. Ich werde dann die Wünsche der Absolventen mit der Realität im Alltag vergleichen. Auf Grundlage dieses Vergleichs, möchte ich die Aspekte des Arbeitsplatzes im Außendienst herausfiltern, an denen unter Umständen durch Veränderungen die Attraktivität des Berufs gesteigert werden könnte.  

Sie haben die Fragestellung der Masterarbeit gemeinsam mit der Raiffeisen Waren GmbH entwickelt. Wie haben Sie dabei ihre Arbeitsbedingungen im Unternehmen und den Kontakt zu ihren Ansprechpartnern erlebt? 

Rupert Hördemann: Ich wurde überall freundlich empfangen und habe schnelle Unterstützung bei allen Fragen rund um meine Arbeit erhalten. Besonders erwähnenswert sind die optimalen Arbeitsbedingungen: Ich habe ein separates Büro mit allen notwendigen Materialien und einem eigenen Computer.

Haben sich denn die Kollegen neben der Freundlichkeit auch um die Fragebögen gekümmert und diese ausgefüllt? 

Rupert Hördemann: Normalerweise rechnet man bei solchen Umfragen von einer Rücklauf-Quote von 15 bis 20 Prozent. Von allen angeschriebenen Vertriebsaußendienstmitarbeitern haben sich bis zum Ablauf der Frist Mitte August mehr als 25 Prozent beteiligt – die Beteiligung war also überdurchschnittlich gut. 

Gibt es bei einer solch guten Beteiligung schon erste Ergebnisse? 

Rupert Hördemann: Ich werte derzeit die gesammelten Daten aus, aber eine Tendenz ist bereits deutlich zu sehen: Die Vorstellungen der Vorgesetzten über die Tätigkeitsinhalte ihrer Mitarbeiter passen sehr gut zu den Angaben der Mitarbeiter selbst. Genauere Resultate kann ich erst nach vollständiger Auswertung der anonymen Daten sehen. 

Wann wird das sein? 

Rupert Hördemann: Derzeit plane ich im September die Auswertung abzuschließen und dann im November die Masterarbeit abgeben.

Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg bei der Erstellung der Master-Arbeit.