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Hohe Lagerbestände – Risiken der Überlagerung

In der Landwirtschaft sind die Lager derzeit noch gut gefüllt. Ursachen sind neben der vierten überdurchschnittlichen Ernte in Folge die niedrigen Erzeugerpreise und die damit verbundene mäßige Abgabebereitschaft der Landwirte. 

Bei nicht sachgerechter Lagerung bergen die hohen Bestände aber auch Risiken, da das Getreide über einen sehr langen Zeitraum „gesund zu erhalten“ ist.

Große Probleme entstehen durch Schädlinge wie beispielsweise Kornkäfer. Des Weiteren kann Getreide mit zu hohem Feuchtigkeitsanteil und mangelhafter Kühlung sowie Belüftung zu Schimmel- und Geruchsbildung führen. Aber auch Verschmutzungen oder Verunreinigungen durch Kot von Nagern, Vögeln, Waschbären und so weiter kann die Qualität gefährden.

Michael Wiegand, Getreide- und Ölsaatenhändler der Raiffeisen Waren GmbH, rät, den Fokus auf eine ordnungsgemäße Lagerung von Getreide zu legen. „Nur so kann die Ware auch langfristig ohne Schädlingsbefall und Verunreinigungen aufbewahrt werden.“

Falls die optimale Lagerung nicht gewährleistet werden kann, sollte die momentan recht gute Vermarktungschance genutzt werden. Auf diese Weise können die Lagerrisiken und damit entstehende finanzielle Schäden vermieden werden.