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Enge Kooperation der Raiffeisen-Warenzentrale

Die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH (Raiffeisen-Warenzentrale) und die raiwa eG, Müden, planen ihre Geschäftsbetriebe zusammenzulegen und in Zukunft gemeinsam am Markt zu agieren.

Raiffeisenhaus, Kassel

Kassel, 20. Januar 2014 Diesem geplanten Zusammenschluss gehen die einstimmigen Beschlüsse der Geschäftsführungen, Vorstände und Aufsichtsräte beider Unternehmen voraus. Vorbehaltlich der positiven Gesellschafter- und Mitgliederbeschlüsse Ende März bzw. Anfang April diesen Jahres sowie der Zustimmung des Bundeskartellamtes planen beide Unternehmen die gemeinsame Konsolidierung rückwirkend zum 1. Januar 2014.

Die raiwa eG ist mit nahezu 240 Millionen Euro Umsatz eine der größten deutschen Primär- bzw. Ortsgenossenschaften. Ihr Geschäftsgebiet erstreckt sich vom nord- östlichen Hannover bis zur Landesgrenze nach Sachsen-Anhalt. An 29 Standorten arbeiten 465 Mitarbeiter. Die Geschäftsfelder der raiwa eG reichen vom klassischen Agrar- und Viehhandel, über den Landtechnikhandel und -service, Brennstoffe und Tankstellen bis hin zu Raiffeisenmärkten. Das Unternehmen in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft wird zurzeit von 877 Mitgliedern getragen.

Die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH ist mit einem Konzern- umsatz von 1,2 Milliarden Euro die kleinste der fünf deutschen sogenannten Raiffeisen-Warenzentralen. Über ihr Ursprungsgebiet Hessen hinaus ist das Unternehmen mittlerweile auch in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt tätig. 1 850 Mitarbeiter vertreten den Konzern an über 180 Standorten. Über 90 % des Geschäftes wird mit Kunden in den Sparten Agrarhandel, Landtechnik, Baustoffhandel und Energie getätigt.

Beide Unternehmen schauen auf langjährige stabile Bilanzkennziffern und solide Ergebnisse zurück.

Hauptantriebsfeder für den Zusammenschluss beider Unternehmen ist das gemein- same Ziel, die derzeitige Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit und damit die Bonität 
und Solidität der Unternehmen weiter auszubauen, so die Geschäftsführer beider Unternehmen. Dabei sind Indikatoren wie Kundennähe, Marktfrequenz und Marktanteile die wichtigsten Kriterien für Erfolg. So wird das vorrangigste Ziel der Eigentümer, nämlich den Unternehmenswert von Jahr zu Jahr weiter zu steigern, gesichert.

Die gesellschaftsrechtliche Struktur des Joint Ventures sieht vor, dass die raiwa eG im Rahmen des Umwandlungsgesetzes das operative Geschäft von der Genossenschaft ausgliedert und als Sacheinlage bei der Raiffeisen-Warenzentrale gegen Gewährung von Geschäftsanteilen einbringt. Die raiwa eG als Genossenschaft bleibt weiterhin selbstständig im Eigentum ihrer Mitglieder bestehen und bündelt deren Interessen an der Beteiligung. Neben der Selbstständigkeit der raiwa eG als juristische Person werden auch die Standorte der raiwa eG für die Kunden mit gewohnten Funktionen in bekannter Führungsstruktur bestehen bleiben. Der besondere Vorteil des Joint Ventures wird von beiden Unternehmensführungen besonders in der Ausschöpfung von Synergien auf der Kostenseite, bezogen auf Unternehmensführung, gesehen.

Über die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH 
Die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH ist ein Handelsunter-nehmen, das auf eine über 100-jährige Tradition und Marktführerschaft im Handel mit Produkten und Dienstleitungen aus dem Agrarbereich zurückschaut. Hierzu zählen Saatgut, Getreide, Futtermittel, Dünge- und Pflanzenschutzmittel sowie Agrartechnik. Darüber hinaus sind die außerlandwirtschaftlichen, erfolgreich etablierten Geschäfts- felder wie der Baustoffhandel, der Handel mit Energieträgern wie Heizöl, Kohle, Kraftstoffen und eigene Tankstellen, ein Umsatz- und Ertragsgarant für das Unternehmen. 
Die Raiffeisen-Warenzentrale Kurhessen-Thüringen GmbH hat ihre Zentrale in Kassel, in der Mitte Deutschlands und ist im Bundesgebiet mit über 180 Niederlassungen vertreten. Das Unternehmen beschäftigt zusammen mit allen Beteiligungsgesell- schaften über 1 700 Mitarbeiter/innen und generierte in 2012 einen Umsatz von über 
1 Mrd. Euro.