Einwilligung zur Nutzung
Diese Seite verwendet folgend aufgeführte Dienste, sofern Sie der Nutzung zustimmen.
  • Google Maps Einbindung
  • etracker Einbindung
Ihre Einwilligung in deren Nutzung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.
Die Widerrufsmöglichkeit sowie weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die Raiffeisen Vital in Hamm stellt hohe Ansprüche an gentechnikfreies Rinderfutter

Pressegespräch vom 10. Januar 2017

Hamm. Die Raiffeisen Vital produziert als Gemeinschaftsunternehmen der Raiffeisen Waren GmbH (Kassel) und der Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG (Werl) am Standort Hamm ihr Rindermischfutter seit dem 9. November 2016 nach den strengen Vorgaben des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik (VLOG). Damit reagieren die Unternehmen auf die veränderten Anforderungen der Verbraucher, die verstärkt die Kennzeichnung „Lebensmittel ohne Gentechnik“ fordern. „Natürlich gibt der Lebensmitteileinzelhandel (LEH) Takt und Tempo vor und hat im Herbst 2016 ganz oder anteilig auf GVO freie Milch (Gentechnikfreie Organismen) umgestellt“, so Dr. Dirk Köckler, Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH zum Auftakt des Pressegesprächs, das am 10. Januar 2017 am Standort in Hamm stattfand.

Konkret bedeutet das für die Produktion von Rinderfutter, dass oberhalb der technischen Verschleppungsgrenze von 0,9 % kein GVO ins Rinderfutter gelangen darf. In der Praxis wird auf GVO Soja im Rinderfutter verzichtet, um so den VLOG-Vorgaben zu entsprechen. Das Audit berechtigt dann zur Belieferung von Kuhbetrieben, die gentechnikfreie Milch produzieren.

Aus der Sicht und der Einschätzung der Raiffeisen Vital begann nach der Zertifizierung erst die Arbeit. So wurde die Schweinefutterproduktion auf die Standorte in Werl und Morschen ausgelagert, um so den Kontakt zu GVO Soja auszuschließen. „Diese Werkstrennung gibt unseren Kunden ein Höchstmaß an Sicherheit in Punkten GVO-Freiheit“, erklärt René Schwarz, Vorstand der Raiffeisen Sauerland Hellweg Lippe eG und Geschäftsführer der Raiffeisen Vital. Die konsequente Trennung der Werke wird natürlich auch innerhalb des Fuhrparks fortgesetzt, so dass ein Teil des Fuhrparks nur noch GVO freies Rinderfutter fährt. Nach dem gleichen Prinzip sind die Rohwarentransporte zum Mischfutterwerk organisiert.

Um GVO Soja zu ersetzen, greift die Raiffeisen Vital komplett auf Rapsschrot aus der benachbarten Ölmühle Brökelmann zurück. „So schaffen wir zwei regionale Kreisläufe mit gesicherter Qualität für unsere Landwirte“, so Schwarz weiter: „Mit Getreide und Mais aus der regionalen Landwirtschaft, Rapsschrot aus unserem regionalen Raps von der Ölmühle Bröckelmann und Weizenkleie von der ebenfalls benachbarten Weizenmühle“. „Bereits heute verfügen wir gemeinsam über die besten Voraussetzungen, um weitere Ideen des LEH hinsichtlich Regionalität und Nachhaltigkeit zu erfüllen“, so Köckler und Schwarz unisono.

Im Anschluss des Pressegesprächs führten Köckler und Schwarz die angereisten Journalisten durch das Mischfutterwerk in Hamm, um die Umsetzung der VLOG-konformen Produktion in der Realität zu zeigen und Fragen zu beantworten.

Den Film, der während des Gesprächs gezeigt wurde, finden Sie hier.