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Pressemitteilungen

Raiffeisen Waren GmbH steigert Konzernumsatz und -ergebnis vor Steuern trotz schwierigen Marktbedingungen

Diversifikation des Geschäftes, nachhaltiges Kosten- und Risikomanagement gepaart mit starken Vertriebsimpulsen aller Geschäftsbereiche sorgen für ein solides Jahresergebnis 2018, trotz erschwerten Marktbedingungen im landwirtschaftlichen Sektor. 

Der Raiffeisen Waren GmbH hat in 2018 ihren Konzernumsatz auf 1,42 Milliarden Euro erhöht (Vorjahr: 1,27 Milliarden Euro) und das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 15,9 Millionen Euro (Vorjahr: 14,7 Millionen Euro) gesteigert. Das Eigenkapital des Konzerns vermehrt sich auf 171,6 Millionen Euro und überdeckt damit das Anlagevermögen.

Die Geschäftsentwicklungen der landwirtschaftlich nahen Geschäftsfelder wurden nachhaltig von der lang anhaltenden Trockenperiode beeinflusst. „Besonders die Agrarsparte litt unter den Wetterkapriolen. Unvermeidbare Umsatz- und Ertragseinbußen in nahezu allen untergeordneten Geschäftsfeldern waren die Folge“, sagte Mario Soose, Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH. „Dennoch“, so Markus Braun, ebenso Geschäftsführer der Raiffeisen Waren GmbH, weiter, „konnten wir durch unser umsichtiges Kosten- und Risikomanagement und durch die strategische Diversifikation unserer Geschäftsfelder ein positives Ergebnis erzielen“. „Wir sind und bleiben ein Unternehmen auf Wachstumskurs. Strategische Expansionsschritte im In- und Ausland zeigen die geplanten Erfolge, ebenso wie die vorgenommenen strukturellen und prozessualen Anpassungen“, berichtet Soose weiter. „Die Steigerung in Umsatz und Ergebnis bestätigten dies nachhaltig“, zogen Braun und Soose Bilanz.

Konzernkennzahlen der Raiffeisen Waren GmbH

Unter Betrachtung der relevanten Konzernkennzahlen der Raiffeisen Waren GmbH zeigt sich wieder einmal die kontinuierliche Wachstumskurve der Unternehmensgruppe. Mit einem Konzernumsatz von 1,42 Mrd. Euro konnte dieser um 11,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag mit 15,9 Mio. Euro 8,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis. 2.441 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagierten sich für den Unternehmenserfolg und stemmten sich aktiv gegen die externen Einflüsse. „All unsere Kolleginnen und Kollegen in allen Sparten haben eine fantastische Arbeit abgeliefert, sich den teilweise sehr schwierigen Rahmenbedingungen gestellt und sogar noch Marktanteile ausgebaut. Dafür danken wir jedem Einzelnen“, so Soose. Investiert wurden 25,2 Millionen Euro in die Infrastruktur. Dazu gehören zum Beispiel Neu- und Ausbauten der Standorte, die Erweiterung von Lagerkapazitäten und der Erwerb neuer Standorte. Mit einem Eigenkapital im Konzern von 171,6 Mio. Euro ist die Raiffeisen Waren GmbH stabil für die Zukunft aufgestellt.
„In der Summe blicken wir also auf sehr solide Kennzahlen zurück, die unter Berücksichtigung der Herausforderungen in 2018 durchaus sehenswert sind“, so Braun. „Wie im letzten Jahr bleiben Kundennähe, Prozessoptimierung und unternehmerisches Wachstum die Konzernkernziele der Raiffeisen Waren GmbH. Nur so werden wir unseren Anspruch, der erste Ansprechpartner bei unseren Kunden zu sein, bestätigen und weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber bleiben“, macht Soose darüber hinaus deutlich.

Erster Ansprechpartner für unsere Kunden

Die Nähe zu unseren Kunden, egal in welcher Sparte, ist für alle Konzerngesellschaften der Raiffeisen Waren GmbH der entscheidende Wettbewerbsvorteil. Dies gilt für alle Branchen und Sparten gleichermaßen. Egal, ob es sich um die Baustoffkunden der sehr erfolgreich agierenden und wachsenden Baustoffsparte handelt, oder die landwirtschaftlichen Kunden, die mit Strukturwandel und extremen Witterungseinflüssen zu kämpfen hatten. „Wir sind und bleiben nah an unseren Kunden, kennen deren Bedürfnisse und stellen uns weiterhin darauf ein. Dies ist der Vorteil unseres soliden und gut aufgestellten Mittelstandskonzerns“, fasst Soose zusammen.

Weiter wachsen und Kennzahlen steigern

Die Raiffeisen Waren GmbH wird ihren Kurs im Konzern auch in den kommenden Jahren beibehalten. In allen Bereichen wird die Digitalisierung an Bedeutung zunehmen, zielgruppengenaue Ansprache durch Vertriebs- und Marketingmaßnahmen, sowie Service- und Verkaufsplattformen werden neue Kundenpotentiale heben. Zukunftsinvestitionen in allen Geschäftsbereichen, gepaart mit optimierten Prozessen, werden das klassische Geschäft des Unternehmens weiter entwickeln. Dabei wird die Verschmelzung des klassischen Geschäftsmodells, gepaart mit den neuen digitalen Ansätzen, also einem Multichannel-Ansatz, das Mittel der Wahl sein. Weiter wird ein stringentes Kostenmanagement, die Optimierung der internen Prozessabläufe sowie der Ausbau und die Qualifizierung des Vertriebs die Konzernentwicklung der Raiffeisen Waren GmbH beflügeln. „Dabei sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das wichtigste Kapital unseres Unternehmens, die mit einer engen Bindung ans Haus mehr denn je maßgeblich am Unternehmenserfolg beteiligt sind“, so Soose abschließend.

Die operativen Konzerngeschäftsfelder der Raiffeisen Waren GmbH

Die Sparte Agrar musste nach einem weiteren schwierigen Jahr und der beschriebenen Dürre eine erkennbare Umsatz- und Ertragsverschlechterung hinnehmen. Zwar griffen die strukturellen und prozessualen Maßnahmen, wie beispielsweise die Umstellung zum Mischfutterwerk in Hamm, dennoch reichte dies nicht aus, um die geringere Ernteerfassung auszugleichen. Relativ stabil blieb der Bereich Düngemittel. Das Segment Pflanzenschutz verlor jedoch in der zweiten Jahreshälfte deutlich an Boden. Erfreulich positiv entwickelte sich erneut das Segment Saaten.

Die Sparte Landtechnik blickte auf ein grundsolides Geschäftsjahr zurück. Der Handel mit Neumaschinen für die Marken Fendt und Valtra verlief äußerst positiv, sicherlich auch getragen durch einen sehr ordentlichen Auftragsvorlauf aufgrund der erfolgreichen Agritechnica in 2017. Hinzu kam noch die neue strategische Partnerschaft für die Vermarktung von Zeppelin/Caterpillar-Produkten. Auch das Gebrauchtmaschinengeschäft florierte, unter anderem durch neue Absatzmärkte in Osteuropa. Eine sehr ordentliche Auslastung des Werkstattgeschäftes und sehr gute Umsätze im Ersatzteilgeschäft rundeten das Ergebnis ab. Ebenso erfreulich entwickelte sich die erste Auslandsexpansion in Dänemark. Die TBS Maskinpower expandierte erfolgreich und schloss mit einem außerordentlich guten Ergebnis ab.

Die Sparte Baustoffe profitiert weiterhin von einer guten konjunkturellen Lage, der Fortsetzung der Niedrigzinsphase, dem anhaltenden Bauboom und erfolgreichen Expansionen. Dennoch standen in Teilsegmenten die Marktpreise unter starkem Druck. Fehlende Logistikkapazitäten sorgten im Streckengeschäft dafür, dass sich die Sparte eigenständig und erfolgreich um die Beschaffungslogistik kümmerte. Nichtsdestotrotz konnte die Sparte wieder einmal ihren Umsatz steigern. Erfreulich entwickelte sich zudem der online Raiffeisen Baustoff-Shop mit einem wachsenden Umsatzanteil.

Die Sparte Energie entwickelte sich in 2018 positiv, auch wenn hier externe Faktoren, wie die milde Witterung zum Jahresbeginn und geringe Pegelstände in Main und Rhein, die Sparte in Atem hielten. Konsequente Vertriebsarbeit, eine gezielte Pricingstruktur und eine Belebung des Tankstellengeschäfts in Niedersachsen waren Erfolgsfaktoren. Der Ausbau des Tankstellennetzes der RHV - Raiffeisen Handels- und Vermittlungsgesellschaft mbH und die hervorragende Entwicklung des Großhandels der Kaiser Mineralöl und Tankstellen GmbH trugen deutlich positiv zum Ergebnis der Sparte bei. Auch wurde das Segment Märkte in die Sparte Energie integriert. Beide Segmente profitieren von der örtlichen und organisatorischen Nähe zueinander. Das Portfolio der Märkte wird zurzeit noch bereinigt und den entsprechenden regionalen Strukturen angepasst und gestrafft.