Frühjahresdüngung mit Korn-Kali® - ein Beitrag zur Verbesserung der N-Effizienz

Unabhängig davon, welche Änderungen sich im Düngerecht künftig noch ergeben werden, wird die Bedeutung einer optimalen Nährstoffausnutzung zunehmen. Wegen seiner Umweltrelevanz trifft das im besonderen Maße auf Stickstoff zu. Neben der Wahl der optimalen N-Düngungshöhe sollte dabei das gesamte Produktionsverfahren so gestaltet werden, dass die standortgemäß möglichen Erträge und Qualitäten auch erreicht werden. Die Düngung muss dafür sorgen, dass keiner der für das Pflanzenwachstum erforderlichen Nährstoffe in den Mangel gerät.

Korn-Kali® – die erste Wahl für optimale Nährstoffversorgung

Korn-Kali ist mit den insgesamt enthaltenen 4 Nährstoffen besonders geeignet, hier einen wesentlichen Beitrag zu leisten. Die entsprechenden Effekte werden auch immer wieder in Feldversuchen belegt. Ein Beispiel gibt ein Versuch mit Wintergerste auf einem Versuchsfeld (sandiger Lehm) der Fachhochschule Kiel in Ostenfeld (Abb.1) aus dem Jahr 2015.

Obwohl bereits ohne jegliche K-Düngung schon sehr hohe Erträge erzielt werden, können diese durch eine zusätzliche K-Düngung noch weiter gesteigert werden. Noch deutlichere Zuwächse werden erzielt, wenn die K-Düngung mit Korn-Kali um die auf diesem Standort auch besonders benötigten Nährstoffe Magnesium und Schwefel ergänzt wurden.

Es ist folgerichtig, dass bei solchen Ertragssteigerungen und konstanter Düngung mit Stickstoff ausgesprochen positive Effekte auf den N-Bilanzsaldo erzielt werden konnten (Abb. 2). Korn-Kali eignet sich deshalb besonders auch für die Frühjahrsdüngung im Getreide, weil hier neben dem K-Bedarf oft auch die Ansprüche an Schwefel und wasserlöslichem Magnesium gleichzeitig gedeckt werden können.

Korn-Kali – für mehr Ertrag bei Zuckerrüben

Sommerkulturen, insbesondere Blattfrüchte, haben wegen des oft begrenzten Aneignungsvermögens einen besonders hohen Anspruch an die Versorgung mit Grundnährstoffen. Dazu zählt zweifellos auch die Zuckerrübe. Rüben haben vor allem einen hohen Kalibedarf. Nicht gleichermaßen bekannt ist sicher, dass die Kalidüngung zu Rüben sowohl den Zuckergehalt anhebt, als auch den Gehalt des Melassebildners Alpha-Amino-N reduziert. Das sind Resultate die in einem langjährigen Düngungsversuch auf einer Schwarzerde aus Löß am Standort Bernburg in Sachsen-Anhalt gewonnen wurden.

Jährlich 1,9 Dezitonnen pro Hektar mehr Zucker

Bemerkenswert ist, dass diese positiven Auswirkungen auf die Rübenqualität auch schon bei sehr hohen K-Bodengehalten (32 mg K/100g), die zu Versuchsbeginn vorlagen, erzielt wurden. Schließlich konnten in der Zusammenfassung von 21 Versuchsjahren (Abb. 3) deutlich höhere Zuckererträge durch die Kalidüngung erzielt werden. Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass bei gleicher K-Düngungshöhe die Korn-Kali-Düngung – im Vergleich zur reinen Kalidüngung – einen nennenswerten Vorteil beim Zuckerertrag aufweist. Das sind bei der langen Versuchsdauer immerhin 1,9 dt/ha und Jahr mehr Zucker!

Speziell bei den Rüben dürfte dazu neben der verbesserten Magnesiumversorgung auch die Düngung mit dem im Korn-Kali ebenfalls enthaltenen Natrium beigetragen haben. Magnesium wird passiv mit dem Transpirationsstrom aufgenommen. Auch bei relativ hohen Mg-Gehalten im Boden wirkt sich die zusätzliche Zufuhr wasserlöslichen Magnesiums deshalb oft günstig aus. Das trifft vor allen Dingen auch auf Böden mit hohen pH-Werten und häufiger Trockenheit – wie in Bernburg – zu.

Korn-Kali – für effiziente Wasserausnutzung

Gerade die Ausnutzung einer knappen Wasserversorgung kann durch eine gezielte Kalium-/Magnesium-/Natriumdüngung bei Rüben verbessert werden. Dazu wurden am Standort Bernburg spezielle Untersuchungen einschließlich der Messung des Wasserverbrauchs (Bodenfeuchte, Niederschlag) durchgeführt (Abb. 4). Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass deutlich mehr Zucker je mm zur Verfügung stehenden Wassers mit einer hohen Kaligabe (als Korn-Kali) produziert werden konnten (aus versuchstechnischen Gründen konnten hier nur 2 Varianten untersucht werden).

Im Vergleich zur reinen Kaliumdüngung in Form von MOP (60er) zeigen sich in Versuchen die Vorteile von Korn-Kali, selbst auf Standorten mit hoher Magnesiumversorgung. Der Einsatz von Korn-Kali verbessert somit die Nutzungseffizienz sowohl von Stickstoff als auch Wasser in besonderem Maße.